Sozialer Wohnungsbau

Eine Wohnung ist nicht alles -

aber ohne Wohnung ist alles nichts !

Seit 1987 baut und vermietet die Ambulante Hilfe eigene Wohnungen. Derzeit beträgt unser Wohnungsbestand, verteilt über die verschiedensten Stadtteile Stuttgarts,118 eigene Wohnungen, in denen 159 Menschen leben. Zusätzlich haben wir zwei Wohnungen angemietet und an zwei Personen weitervermietet

Bis auf 4 Wohnungen, die wir als Übergangswohnraum jeweils befristet für ein Jahr belegen, vermieten wir alle unsere Wohnungen unbefristet. Unser Ziel ist, unseren Klientinnen und Klienten, die an dieser Stelle nun auch die Rolle von Mieterinnen und Mietern einnehmen, die Gelegenheit zu einem »normalen« und geregelten Leben zu geben.

Wer eine Wohnung, ein Zuhause hat, kann zur Ruhe kommen und seine Probleme angehen. Natürlich bieten wir an dieser Stelle weiterhin unsere Beratung und Betreuung an, allerdings wird diese entkoppelt vom Mietvertrag angeboten, was sich auch bei der Ambulante Hilfe e.V. in einer personellen Trennung von Sozialarbeitern und Vermieter niederschlägt.

Wird ein neues Haus nach Fertigstellung erstmals bezogen, sind unsere SozialarbeiterInnen und auch der Vermieter stark gefordert, den (gleichzeitigen!) Einzug von zehn oder fünfzehn Mietparteien zu organisieren. Dabei geht es zunächst turbulent zu. Mobiliar muss beschafft werden und die Umzüge müssen in geregelte Bahnen gelenkt werden. Der Vermieter kämpft mit einem erhöhten Müllaufkommen und hat (gleichzeitig als Bauherr) für die Erledigung der unvermeidlichen Restarbeiten am Hause und oft noch vorhandenen Mängel in den Wohnungen zu sorgen.

Nach einigen Wochen hat sich aber alles eingependelt, und der Alltag in der Mietergemeinschaft nimmt seinen Lauf. Die allermeisten Mieterinnen und Mieter fühlen sich in ihren neuen vier Wänden wohl und richten sich wohnlich ein. Es entstehen gut nachbarschaftliche Verhältnisse untereinander. Jeder beginnt, nach seinen persönlichen Möglichkeiten (finanzielle und gesundheitliche Voraussetzungen), seine Zeit der Obdachlosigkeit (oder ähnlich gelagerter Probleme) hinter sich zu lassen und sich ein neues Leben aufzubauen. Durch im ganzen Stadtgebiet verstreute Häuser mit acht bis fünfzehn Wohneinheiten gelingt es uns, der Bildung von sozialen Brennpunkten vorzubeugen. Die Objekte fallen nach außen nicht als Sozialwohnungen für besondere Bedarfsgruppen (wie sie im Rahmen der Wohnungsbauförderung heißen) auf. Wo doch einmal Probleme zutage treten, suchen wir das Gespräch mit den Nachbarn, versuchen die Probleme zu lösen und werben aber auch um Verständnis für die Menschen, die wir betreuen.

Wohnungen für die Chancenlosen

In unseren sozialen Wohnungsbauprojekten erstellen wir Wohnraum, der an vormals Wohngslose Personen vermietet wird.

Sozialer Wohnungsbau Nr. 1
1987
6 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 2
1988
9 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 3
1992
14 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 4
1994
3 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 5
1997
14 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 6
1999
8 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 7
2000
15 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 8
2001
10 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 9
2002
7 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 10
2005
15 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 11
2007 
10 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 12
2008
7 Wohneinheiten
Sozialer Wohnungsbau Nr. 13 
2010
3 Wohneinheiten
Insgesamt konnten wir bisher 159 Menschen dauerhaft mit Wohnraum versorgen.Das Nächste Bauvorhaben ist schon in Planung!
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